Finnentroper Religionsgemeinschaften setzen ein Zeichen
„Wir setzen mit der Earth Hour ein Zeichen fürs Klima und gleichzeitig für unsere Zusammenarbeit in vielen Bereichen“, so die Mitglieder des Finnentroper Arbeitskreises „Austausch der Religionen“. Auf Anregung der Fachkraft für Umweltschutz der Gemeinde Finnentrop, Brigitte Kümhof, beteiligen sich die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie der Moscheeverein in diesem Jahr an der Aktion „Earth Hour“ und schalten am Samstag, 28. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung der Kirchen und der Moschee aus. Dabei wird die Beleuchtung zum Teil eigens für die Aktion angestellt.
Jedes Jahr erfolgt seitens der Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) Deutschland ein Aufruf, sich an der weltweiten Aktion zu beteiligen und damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Mit der „Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen - Städte, Unternehmen, Religionsgemeinschaften, … - weltweit für den Schutz der Lebensgrundlagen. Sie schalten dafür am 28. März für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen dann in symbolischer Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin und der Big Ben in London.
Bürgermeister Achim Henkel ruft gemeinsam mit den Vertretern der Finnentroper Kirchengemeinden und des Moscheevereins die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde zur Teilnahme auf: „Die Earth Hour ist ein besonderer Moment, um gemeinsam Verantwortung zu zeigen – für unsere Gemeinde und für kommende Generationen. Wenn wir hier vor Ort das Licht ausschalten, wird sichtbar, wie viel Kraft im gemeinsamen Handeln steckt. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen. Ganz egal, ob zu Hause, mit Familie oder Freunden!“
In diesem Jahr steht die Earth Hour in Deutschland unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht ausschalten – und zugleich ein Zeichen setzen. Denn jede und jeder Einzelne kann sich dafür einsetzen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen – indem wir gemeinsam mehr für Klima- und Umweltschutz tun.
Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst spürbar. Hitzewellen, Trockenperioden oder Starkregenereignisse zeigen, wie wichtig der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist. Die Earth Hour erinnert daran, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist. Städte und Gemeinden spielen dabei eine wichtige Rolle - ebenso wie jede und jeder Einzelne.
Zum Hintergrund:
Die Geschichte der Earth Hour begann 2007 in Australien. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. Allein in Deutschland haben im letzten Jahr 520 Städte und Gemeinden teilgenommen. Alle Infos zum Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour